Mittwoch, 24. Mai 2017

Rezension zu 'Ein geschenkter Anfang' von Lorraine Fouchet


Vielen dank an den Atlantik-Verlag zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplare - hat mich sehr gefreut.


Titel: Ein geschenkter Anfang
Autor: Lorraine Fouchet
Verlag: Atlantik Verlag
Seitenzahl: 368
Preis: 20,00€ (Hardcover)
Erscheinungsdatum: 17.03.2017

Genre: Roman



 I N H A L T 

»Wer auf meiner Beerdigung weint, mit dem rede ich kein Wort mehr«, hat Lou oft gewitzelt. Lou, die auf der kleinen bretonischen Insel ein echter Paradiesvogel war und von allen geliebt wurde. Lou mit ihren Spleens –Champagner, bitte, aber nur von Mercier! – und Macken – sie kochte miserabel, aber mit Liebe –, einem Lachen, das lauter war als das Kreischen der Möwen, und einem Herzen so weit wie das Meer. Nun ist Lou tot – und die Familie droht auseinanderzubrechen. Im Testament bittet sie ihren Mann Jo, ihr einen letzten Wunsch zu erfüllen: Er soll das zerrüttete Verhältnis zu ihren erwachsenen Kindern Cyrian und Sarah wieder kitten und beide glücklich machen. Erst dann darf er Lous letzten Brief lesen – der versiegelt, natürlich in einer Champagnerflasche, auf ihn wartet. Eine Flaschenpost, die das Leben einer ganzen Familie verändert.





 C O V E R 

Das Cover sieht hübsch aus und zeigt einen Vater mit seiner großen Enkeltochter am Strand von Ile de Groix, wo die Geschichte stattfindet.
Die Farben und die grafisch dargestellte Kulisse regen einen direkt zum Träumen an.



 E R S T E R   S A T Z 


"Ich heiße Joseph, du nanntest mich Jo."



 T I T E L 


Der Titel passt sehr gut zu der Story, denn nachdem Lou stirbt, bekommen alle Charaktere einen neuen Anfang, ihr Leben zu Leben.



 A U T O R I N 


Lorraine Fouchet, 1956 geboren in Frankreich (Neuilly-sur-Seine) ist Schriftstellerin seit 1977, da begann sie ihren ersten Roman zu schreiben, nachdem ihr Vater verstorben war und sie 1974 ihr Abitur abschloss.
Sie besuchte zu dem das Institut de La Tour in Paris und die Sainte Marie de Neuilly und ging in Kopenhagen und London zur Schule. 


 Z I T A T 


"Man kann nicht wissen, woran man einmal sterben wird, aber man kann entscheiden, wie man leben will."


 E I G E N E   M E I N U N G 

Der Klappentext und das Cover haben mich sehr angesprochen, daher wollte ich wissen, was es mit dem Testament, das Lou ihrem Mann hinterlassen hat, auf sich hat.
Er soll nämlich dafür sorgen, dass ihre gemeinsamen erwachsenen Kinder endlich glücklich werden.

Das Buch ist in kurze Kapitel eingeteilt, fließend und sehr schön aus der Ich-Perspektive der verschiedenen Familienmitglieder geschrieben und so lernt man im laufe der Geschichte jeden immer besser kennen und versteht warum die verstorbene Lou dieses Testament aufgesetzt hat und warum alle nicht wirklich zufrieden mit ihrem Leben sind.

Jo, der Ehemann von Lou bemüht sich alles dafür zu tun, dass das Leben ihrer Kinder wieder schön wird, dafür greift er zu verschiedenen Mitteln, damit sie selbst merken, was wirklich für sie gut ist.
Am meisten berührt hat mich die Erzählung der kleinen Enkeltochter Pommes (ich weiß, ein komischer Name für ein kleines Mädchen 😀 ), die mit ihren zehn Jahren schon so klug und verständnisvoll handelt. Ich musste mir manchmal wirklich die Tränen wegwischen.


Ich vergebe vier Sterne für das Buch, da es ein schöner Familienroman ist, der mal wieder gezeigt hat, was im Leben wirklich wichtig ist und, dass man den Anderen auch eine Chance geben und nicht voreingenommen sein sollte.
Der Punktabzug kommt daher, weil die Story meiner Meinung nach noch etwas emotionaler hätte sein könne.


★★★★




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